Home


Über uns


Fischzucht


Direktvermarktung


Angebot


Rezepte

Saibling
Bachforelle
Regenbogenforelle
Lachsforelle

Karpfen
Schleie

Wild-Aal
Hecht
Waller
Zander

Kaviar
Forellenpastete

Fischplatte


Karl-Peter Schwegel
Wüstenstein 53 im Tal
91346 Wiesenttal
Tel.: 09196 1424

Waller (Wels)



Die Körperform des Welses ist so typisch, dass Verwechslungen mit anderen europäischen Fischarten ausgeschlossen sind. Der Körper ist langgestreckt und im vorderen Drittel an der Bauchseite abgeplattet (Bodenform!). Dominierend wirkt der kräftige Kopf mit dem breiten, leicht oberständigen Maul. Die beiden kräftigen Kiefer sowie Gaumen und Pflugscharbein sind mit kleinen, scharfen Hechelzähnen bestückt. Auffälligste Organe am Kopf sind die Barteln. Zwei sehr lange, nach allen Richtungen bewegliche Bartfäden sitzen am Oberkiefer, vier kürzere am Unterkiefer.

Was die Beflossung angeht, so fällt die vergleichsweise winzige Rückenflosse im vorderen Rückenbereich sowie die außerordentlich lange (fast 60% der Körperlänge) Afterflosse auf. Die Augen des Fisches sind im Vergleich zur Körpergröße sehr klein - ein Hinweis darauf, dass für den Wels der Gesichtsinn im Vergleich zu anderen Sinnesorganen von eher untergeordneter Bedeutung ist. Tast- und Geruchsinn spielen sowohl bei der Nahrungssuche als auch für das Erkennen von Artgenossen, beispielsweise während der Laichzeit, eine weitaus wichtigere Rolle. Gleiches gilt für das Gehör der Fische. Auf Grund einer Verbindung zwischen Schwimmblase und Innenohr (Webersche Knöchelchen) hören Welse ausgezeichnet. Die Haut des Welses ist glatt und schuppenlos. Wie bei allen Fischen ohne Schuppen wird besonders viel Hautschleim abgesondert. Erwänenswert in diesem Zusammenhang ist, dass Welse wie viele Cyprinidenarten (Karpfenfische) in bestimmten Zellen der Oberhaut einen Schreckstoff speichern, der bei Verletzung freigesetzt wird und Artgenossen, wenn sie ihn riechen, zur raschen Flucht veranlaßt. Bei Sauerstoffmangel im Wasser können bis zu 25% des benötigten Sauerstoffs über sogenannte Hautatmung aufgenommen werden.

Welse weisen in der Regel eine sehr dunkle Körpeerfärbung auf. Schwarz-, Braun- und Grüntöne überwiegen. Meist sind die Körperseiten marmoriert, die Bauchseite weißlich gefärbt. Albinismus (Weißfärbung), bei Fischen ansonsten außerordentlich selten, tritt bei Welsen vergleichsweise häufig auf. Auch in einigen Angelfängen aus der jungsten Zeit waren Welsalbinos vertreten.*

 

Verdelungsart

Charakteristik

Gewicht pro Fisch

 

  • Waller: Lebendfrisch von Hand geschlachteter

 

  • Durchschnittsalter 
    2 bis 4 Jahre
  • Festes Fleisch
  • Ab 800 bis 2000 Gramm

 

*Seifert, K. (1984): Angel- und Fischereischule 3. Spezielle Fischkunde, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München. 
 

 

Aus dem Quellwasser der Fränkischen Schweiz